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BIPEDIA 21.7
EIN SCHUTZWALL GEGEN SAURIER
VON UWE TOPPER

Première publication : janvier 2003, mise en ligne : lundi 7 juillet 2003


  1.  Wenn Archäologen Faustkeile finden, behauene Feuersteine, die so groß sind, daß ein heutiger Mensch sie allemal mit beiden Händen umfassen muß und dann immer noch nicht benützen kann, weil sie einfach zu groß sind, dann möchte er sie am liebsten nicht in die Museumsvitrine legen, sonst könnten Kinder kluge Fragen stellen. Wenn er Knochen findet, die eindeutig auf Menschen von Riesenwuchs hinweisen, möchte er lieber auf Auerochs oder Riesenhirsch tippen, sonst könnten die Märchen noch Recht haben oder die Bibel sogar, wie entsetzlich.

     Leider erschien dann eines Tages dieses skandalöse Buch der Amerikaner Cremo und Thompson, „Forbidden Archeology" ( San Diego 1993 ). In der deutschen Übersetzung „Verbotene Archäologie" fehlte allerdings das Schlußkapitel, das traute man sich doch nicht den deutschen Lesern vorzusetzen. Es brachte einige deutliche Hinweise darauf, daß der Mensch schon im Tertiär oder gar in der Kreide gelebt hatte, daß der Saurier der tägliche Erzfeind des Menschen oder gar sein Haustier gewesen sein könnte. Das war zuviel, was Papier in unserem Land tragen kann. Nur wer das Original las, sagte sich : Die Überlegungen des Geologen Edgar Dacqué und des Ingenieurs Hanns Hörbiger und seiner Nachfolger sind vielleicht doch nicht aus der Luft gegriffen. Da ich seit Jahrzehnten diese beiden Pioniere zitiere und eine ähnliche Anschauung vertrete, freute ich mich.

     Es ist nicht so leicht, ein Weltbild umzustürzen. Es kommt eben auf den Blickwinkel an : Wer Märchen und Sagen zu hören versteht, findet die Gleichzeitigkeit von Mensch und Saurier ganz normal. Wer auf Darwin und Haeckel schwört, lacht hämisch über diese Naiven. Für den liegen sechzig bis hundert Millionen Jahre ( sic ! ) dazwischen.

  2.  Im Elsaß liegt hoch auf einem schönen bewaldeten Berg das Kloster Odilienberg. Den ganzen Berg und noch drei Nachbarberge dazu umgibt eine Mauer aus ziemlich regelmäßigen riesigen Steinblöcken, die Heidenmauer. Das sind viele Kilometer Mauerzüge, oft am Steilhang, teils auch quer über den Berg, mit Eingangstoren in Wagenbreite. So einen Steinblock zu bewegen ist wirklich Schwerstarbeit, da muß schon eine Mannschaft von geschulten Arbeitern antreten, mit Hebebalken und Seilrolle. An einigen Stellen steht die Mauer noch 3 bis 4 Meter hoch. Sie sei etwa zehn Kilometer lang - da waren wohl einige Generationen beschäftigt. Aber was bezweckten sie eigentlich ?

     Ein anstürmendes „Hunnenheer" hätte vielleicht kurzfristig Schwierigkeiten mit dieser Mauer, denn die Pferde können nicht drüber hinwegsetzen, und die schweren Holztore sind verschlossen. Aber mit Brandpfeilen könnte man die Ortschaft und die Felder dahinter in Asche legen, und eine kleine Rampe würde die 4 m hohe Mauerkrone leicht erreichen. Drinnen in der Festung müßte die Mauer an allen Stellen von Verteidigern besetzt sein, Tag und Nacht, sonst erfüllte die Mauer nicht ihren Zweck. Für diese viele Kilometer langen Mauerzüge brauchte man ein Heer von mehreren tausend Verteidigungskämpfern. Die müssen alle ernährt werden von den Bauern mit ihren paar Feldern da oben. Ich beginne zu zweifeln am Verteidungswert dieses Schutzwalles.

     Darum untersuche ich die Mauer genau. Stellenweise ist sie aus zwei Steinlagen errichtet, die nach innen geneigt eine hervorragende Festigkeit haben. Jeder Stein ist so schwer, daß ihn sechs Männer nicht heben können. Um Vieh einzuzäunen oder ein Reiterheer abzuhalten, hätte auch ein Palisadenzaun gereicht, das haben uns die Siedler im american far west vorgemacht. Wozu also die titanische Arbeit ?

     Die Maurer arbeiteten übrigens sehr gewissenhaft. Alle Steine sind in allen Richtungen durch schwalbenschwanzförmige Klammern miteinander verzahnt, genormt, alle von fast gleicher Größe. Diese Klammern können nur aus Metall gewesen sein, denn Stein ist zu spröde, er bricht sofort, und Holz quillt, es sprengt den Stein. Es müßte ein Metall gewesen sein, das zwar Dehnung erträgt und etwas flexibel ist, aber doch nicht nachgibt, wenn der Druck größer wird. Bronze eignet sich also nicht, Kupfer und Messing ebensowenig. Nur Eisen, genauer gesagt Stahl, entspricht diesen Anforderungen. Außerdem muß es ein Metall gewesen sein, das reichlich vorhanden und billig ist. Die vielen Tonnen Metall, die in dieser kilometerlangen Mauer verarbeitet wurden, hätten selbst ein modernes Stahlwerk längere Zeit beschäftigt.

     Die Mauer wird immer geheimnisvoller, ihr Zweck immer undurchsichtiger. Arbeitsaufwand und Nutzwert steht in keinem Verhältnis zu den uns bekannten Vorstellungen. Warum hat man sich diese gigantische Mühe gemacht, wenn man diese Mauer ohnehin nicht sinnvoll gegen ein Feindesheer verteidigen konnte ? Sollten die Stahlklammern die Mauer vor einem künftigen Erdbeben schützen ? Dazu waren sie nun doch nicht stark genug. Oder hatte der Feind Rammböcke und Steinschleudern, denen die Mauer trutzen mußte ? Da hätte er aber enorme Anstrengungen unternehmen müssen, um diese den Berg heraufzuschaffen. Und wofür auch ? Wer wohnte denn hier oben ? Friedliche Bauern, die nichts beherrschten.

     Der Mann, der mir die Mauer zeigte, erklärte plötzlich : „I habs. Saurir warns !" Das leuchtet ein. Saurier stürmen in einem großen Trupp heran, sehen eine Mauer vor sich, die etwas zu hoch zum überklettern ist, und versuchen, die Steine herabzureißen. Die aber sind miteinander verzahnt. Die Saurier geben nach kurzen Wutausbrüchen auf und trollen sich in die Ebene zurück, die oberrheinische Tiefebene wohlgemerkt, die damals noch ein herrliches Sumpfbiotop war.

     Eine vollautomatische Schutzmauer, die standhält, ohne daß ein einziger Verteidiger sich darum kümmert. Tag und Nacht hält sie stand, viele Generationen lang, wenn sie einmal errichtet ist. Und sie war vermutlich die einzige Möglichkeit, sich vor dem Erzfeind sicher zu fühlen. Eine sinnvolle Erklärung ? Ich finde ja, durchaus. Soll mir jemand eine bessere Erklärung bringen !

     Die einfachste Definition für Wissenschaftlichkeit ist : Jede falsifizierbare Theorie ist wissenschaftlich. Wenn es also die Möglichkeit besteht, die These „der Nutzen der Heidenmauer am Odilienberg lag in der Abwehr der Saurier" zu widerlegen oder zu beweisen, dann wäre sie eine wissenschaftliche Theorie. Widerlegen hieße : Einwandfrei nachweisen, daß Saurier und Mensch niemals gleichzeitig gelebt haben. Beweisen hieße : Saurierskelette liegen am Fuße der Mauer, verendet beim frustrierten Versuch, diese einzureißen.

     Daß bisher weder der eine noch der andere Beweis geführt werden kann, liegt auf der Hand.

     Dennoch halte ich diesen überraschenden und bisher noch nicht vorgebrachtenVorschlag für plausibel und untersuchungswürdig, auch wenn damit die Toleranz bis zum äußersten strapaziert wird und ein Weitblick gefordert wird, der bisher nicht üblich war.

     Uneingeschränkter Weitblick birgt Risiken : hin und wieder könnte ein Fehler unterlaufen. Lieber alle ungewöhnlichen Gedanken ablehnen und im akademischen Hause bleiben, dann kann nichts schiefgehen. Es sei denn man wäre Außenseiter und könnte sich eine eigene Meinung erlauben.

 

Literatur

 

Blöss, Christian : „Ceno - Crash" ( IT und W, Berlin, 2000 )

Cremo, Michael, and Thompson, Richard : „Forbidden Archeology" ( San Diego 1993 )

Dacqué, Edgar : „Urwelt, Sage und Menschheit" ( München 1924 )

Friedrich, Horst : „Einer neuen Wissenschaft den Weg bahnen !" ( Hohenpeißenberg 1996 )

Hörbiger, Hanns und Fauth, Philipp : „Glazialkosmogonie" ( 1913/1925 )

Topper, Uwe : „Das Erbe der Giganten. Untergang und Rückkehr der Atlanter" ( Olten 1977 )

Wirth, Herman : „Die Heilige Urschrift der Menschheit" ( Jena 1931-1936 )

Zillmer, Hans-Joachim : „Darwins Irrtum" ( München 1998 )

 

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