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BIPEDIA N° 27-4
Die Bipedie des Menschen als ursprüngliches Merkmal

lundi 4 mai 2009, François de Sarre


 In der Fitness Tribune, Nr. 108, Juli-August 2007, erschien bereits ein Grundartikel von mir : “ Über den Ursprung des Lebens und die Entstehungsgeschichte des Menschen ”, in welchem ich die Hauptlinien meiner persönliche Auffassung zur Evolution der Tiere, insbesondere der Wirbeltiere, darstellte.
 Heute wird mehr von Bipedie ( Zweifüssigkeit ) und Menschwerdung die Rede sein.
 Ich danke Jean-Pierre Schupp und der Fitness Tribune für die freundliche Einladung, zur WFWF-Tagung 2007 in Ascona ( Tessin ) zu kommen.

 

François de Sarre
an der WFWF-Tagung in Ascona ( Tessin )
20. Oktober 2007

 

 Unsere Evolution verlief anders, als in den Lehrbüchern vermerkt, das dürfte mittlerweile klar sein.
 Die 1874 von Charles Darwin vorgetragenen Theorie der “ äffischen Abstammung des Menschen ” ist nun zu einer Art Dogma geworden. Es deuten jedoch immer mehr anatomische Tatsachen, genetische Neuentdeckungen und ein richtiges Interpretieren der Fossilien daraufhin, dass eine auf solche Weise formulierte Deszendenztheorie als unberechtigt gelten darf.

 Dabei soll keineswegs die historische Bedeutung der darwinschen Abstammungslehre bestritten werden, die ganzen Generationen von Naturwissenschaftlern neue Wege zur Erforschung der Lebewesen aufgewiesen und den Stand der heutigen Kenntnisse ermöglicht hat !

 Einer der dogmatischen Aspekte liegt in der Vorstellung, dass wir von Affen, die früher auf den Bäumen gelebt haben, abstammen sollen. Diese äffischen Vorfahren wären im Verlauf vieler Generationen vom Baum herabgestiegen und zu einem am Boden lebenden „ Savannentier Mensch “ geworden...
 Man sieht aber in der Anatomie des modernen Menschen keinerlei Spuren eines früheren Passé in den Bäumen, der menschliche Fuss ist nicht aus dem Greiffuss eines Affen entstanden, der in zoologischer Hinsicht so stark spezialisiert ist, wie beispielsweise die Zehen des Mauerseglers, die nur noch zum Anklammern an senkrechten Wänden, aber nicht einmal zum Sitzen auf flachem Untergrund, taugen !

 Auch wird öfters bei Mensch der aufrechte Gang in Zusammenhang mit der „ Befreiung der Hände von Aufgaben der Fortbewegungen “ gebracht. Doch ist unser fünffingrige, radiär gestaltete Hand wohl eines der primitivsten Elemente in unserem Skelett : Sie ist wohl nie zu lokomotorischen Zwecken benutzt worden.

 War also der Mensch vom Anfang an biped ?
 Wird der aufrechte Gang durch die Kraft des Willens und das Weiterleiten - über Generationen hinweg - einer geistigen und körperlichen Kultur, durch „ Fitness-Methoden “ sozusagen, erhalten ?

 Diese Fragen werden wir zu beantworten versuchen.

 

 Der Mensch als ein biologisches Wesen

 Die Wissenschaft steht nicht still. Auf Grund neuer Beobachtungen und logischer Erwägungen wird stets versucht, den Evolutionsweg des Menschen darzustellen.

 Zunächst hängt die Morphologie ( äusseres Aussehen ) eines biologischen Wesens nicht nur vom genetischen Erbgut ab, sondern auch von dem regelmässigen „ Gebrauch “ seiner Funktionen, in voller Harmonie mit der Umwelt.

 

Phylogenetischer Stammbaum
der Wirbeltiere ( links ) nach Homonculus-Modell,
und der Schädellose und Stachelhäuter ( rechts ) nach Frankfurter Modell
[ nach Gutmann 1972, Grasshoff 1993, Sarre 1994 ]

 

 Nehmen wir als Beispiel ein Kind, das mühsame Lastarbeiten durchführen und schwere Gewichte tragen soll : es wird als Erwachsener nicht die gleiche Grösse erreichen können, wie das der Fall gewesen wäre, hätte es solche Lasten nicht getragen.
 Es bleibt kleiner, weil seine Knochen und Gelenke, als diese im Wachstum begriffen waren, zu stark beansprucht wurden und sich verfestigten, bevor sie zur vollen Entfaltung gelangen konnten.

 Statt Homo sapiens, sollte man besser Homo transmetor sagen, denn der Mensch unterscheidet sich in erster Line von den Affen dadurch, dass er aktiv und bewusst seine Kultur an seine Deszendenz weiterleitet.

 Falls er das nicht tut, setzt unvermeidlich der Vorgang der Dehominisation ( Entmenschlichung ) ein. Es resultiert beispielsweise ein „ Homo “ erectus... oder die Serie der Australopitheken !

 

 Wie erfolgen die Veränderungen ?

 Die neuesten Endeckungen im Bereich der Biochemie und der Genetik zeigen uns, dass, bedingt durch fehlerhafte Übermittlungen von Proteinen und Unterdrückung der genetischen Information, geringfügige Veränderungen im Erbgut zu einem gewaltigen Formwechsel im Körperbau führen können...
 Es genügt ein kleiner Zeitunterschied in der Dauer, während der ein Gen zu funktionieren beginnt [ d.h. Proteine produziert oder andere Gene aktiviert ], um die Morphologie eines Organismus grundlegend zu verändern !

 Was ebenfalls sehr wichtig ist, ist die gesamte Dauer der embryonalen Entwicklung. Wenn man Mensch und Schimpanse vergleicht, geschieht beim ersteren am Ende des 2. Monaten der Schwangerschaft etwas ganz seltsames : Die Nervenzellen oder Neuronen vermehren sich zur unglaublichen Zahl von 100 Milliarden ( dazu die entsprechenden Synapsen oder Nervenquerverbindungen ). Beim Schimpansen, der ungefähr über den gleichen „ Platz “ im Schädel verfügt, wird die Zahl der Neuronen nur ein paar Milliarden betragen, einfach dadurch, dass die gleiche Phase viel schneller abläuft !
 Wenn man alles zusammenrechnet, dauert die gesamte Embryonalphase beim Menschen 8 Wochen, beim Schimpansen nur 2 Wochen !

 Das reicht aus, um entweder ein Menschenskind oder ein Affenbaby entstehen zu lassen !

 Kurz nach der Geburt, gleicht der Schädel eines jungen Schimpansen mehr dem eines Menschen als beim adulten Tier.

 

 Unterschiede zwischen Mensch und Affe

 Die meisten Chromosomen ähneln sich bei beiden Arten. Das Chromosom 3 hat sich beim Schimpansen „ gespalten “, sodass sein Genom nur noch 24 Paare beträgt, anstatt 23 beim Menschen.
 Der Schimpanse unterscheidet sich vielmehr vom Menschen durch die effektive Beschleunigung der embryonalen Entwicklung. Er verfügt über weit weniger Hirnzellen als der Mensch.
 Sonst ist das Erbgut fast gleich. Der Schimpanse hat aber mehr Chromosomen als der Mensch. Er kann auch Verschiedenes besser als wir : in die Bäume klettern, lange mit den Armen an Ästen hängen, auf allen Vieren laufen...

 Aber der grösste Unterschied liegt im Verhalten.
 Der Mensch bringt seinen Kindern die eigene Kultur bei, der Schimpanse tut es nicht systematisch.
 Auch wenn manche Schimpansen in freier Wildbahn eine Steinzeitkultur entwickelt haben sollen, wobei Wurzeln als Ambosse dienen, um Nüsse zu knacken, wird beispielsweise die Zeichen- und Stummsprache, die bei dressierten Schimpansen angewendet wird, in der Regel von Eltern auf Kleintiere nicht übertragen.

 

 Evolution aus aquatilen Stadien

 In seinem Werk „ Systema Naturae “ hat der schwedische Naturforscher Linné ( 1707-1778 ) seine Klassifizierung der Tiere eingeführt.
 Sie ging von den einfachsten, heute lebenden Organismen an zu den höher entwickelten, komplizierten Wesen bis zum Menschen.

 Die ersten Evolutionisten, die von Veränderungen der Lebewesen im Verlauf der Zeit überzeugt waren ( man sah es an Haustieren und Planzen, auch an Fossilien ), haben lediglich das gleiche Muster aufgenommen und im Sinn einer Evolution gedeutet.
 Daraus entstand das heute herkömmliche Schema der Entwicklung.
 Es wurde nicht darauf geachtet, dass die Evolution nicht unbedingt geradlinig sein musste, sondern eben dass Rückentwicklungen ( Regressionen ) auftreten konnten.

 Ebenso wird ein anatomisches Merkmal, wie der runde Kopf des Menschen ( und das Hirn, das dazu passt ), besser durch eine Entstehung im Wasser erklärt als auf dem Erde.

 Der Berliner Anatom, Prof. Dr. Max Westenhöfer ( 1924 ) schrieb dem Ursäuger einen bipeden Gang zu : Somit stellte die Quadrupedie der meisten Formen einen abgeleiteten, weiterentwickelten Zustand dar. Der Mensch habe ausserdem, im Gegensatz zu anderen Landsäugern, einige Eigenschaften der inneren Organisation ( an Nieren, Milz und Blinddarm ) bewahrt, durch die er direkt an die Wirbeltier-Urform ( ein „ Lurchreptil “ ) anknüpft.

 In den 80er Jahren, habe ich meine persönliche Hypothese eines marinen Homonculus herausgearbeitet.
 Das Hirn entwickelte sich aus der Schwimmblase eines medusenartigen Wesens, das im Präkambrium im Welt-Ozean lebte.
 Eine senkrechte Stellung im Wasser war bereits seine gewöhnliche Lage. Dann entwickelten sich die Wirbelsäule, der Schädel, die vier Gliedmassen und einen kleinen Schwanz.

 Dieses senkrecht gehende Wesen ging damals an Land, und wurde zum Urahnen aller Wirbeltiere. Unser direkter Vorfahre ist er auch.
 Er gebar bereits lebende Kinder, die während der Schwangenschaft wie in einem Aquarium getragen wurden ( Viviparität ).
 Das war auch die beste Lösung für das zart empfindliche Gehirn.
 Eierlegende Tiere kamen erst hinterher.

 Wir Homo sapiens Vertreter sind die Landform ehemaliger Wasserhominiden.
 Ein Merkmal haben wir direkt aus dieser Zeit geerbt, nämlich das Wachsen der Kopfhaare. Wenn man bei Menschen die Haare nicht schneidet, wachsen sie immer länger bis zu einem Meter, wenn nicht sogar mehr.
 Heutzutage ist das Wachsen der Kopfhaare ein typisch humanes Merkmal. So etwas gibt es bei Affen nicht.

 Welche Antwort gibt die herkömmliche „ Savannen “-Theorie ?
 Konnte ein solchers Merkmal bei Primaten in der afrikanischen Savanne entstehen oder gar „ früher “ in den Bäumen ?
 Was macht man in den Bäumen mit einer Mähne, die eine Länge über einen Meter erreichen kann ? Sie ist nur hinderlich.

 Im Ozean dagegen stellt ein langes Kopfhaar kein Problem dar... Das behindert in keiner Weise das Schwimmen.

 Man kann annehmen, dass, wenn der Mensch „ aus dem Ozean kam “, es zu einem Problem werden könnte, dass das Kopfhaar regelmässig geschnitten werden müsste. Dazu würden Werkzeuge gebraucht. Auch jemanden, der schneidet. Daher wird eine ausgeklügelte Gesellschaft vorausgesetzt, in welcher der gegenseitige Beistand üblich war.

 Man kann daraus schliessen, dass der Mensch bereits „ stehend “ oder „ aufrecht “ entstanden ist, als er den Ozean verliess. Seit dieser Epoche hat er sich anatomisch und morphologisch kaum verändert...

 

 Woher stammt der Mensch ?

 „ Vom Affen “ werden die meisten Leute noch sagen.
 Vor Kopernik und Kepler ( 16. Jahrhundert ) haben auch Naturwissenschaftler behauptet, die Sonne würde sich um die Erde drehen.

 Unsere Denkweise wird heute noch vom herkömmlichen Paradigma geprägt. Aber ein Paradigmawechsel steht kurz bevor.

 

Entwicklung der Homo-Arten
im Pleistozän
[ Sarre 2005 ]

 

 

Links, junger, rechts erwachsener Schimpanse.

Der Kopf des kindlichen Schimpansen ist noch
menschenähnlich ; je älter er wird, desto mehr
entfernt er sich vom Menschen ; die Schnauze
bildet sich heraus

[ nach Naef 1926 und Westenhöfer 1948 ]

 

 

Foetus von Macaca ( links ), nach 44 Tagen,
und vom Menschen ( rechts ), im Alter von 49 Tagen.
[ nach Schultz 1969 ]

 

 Wie der deutsche Anatom Max Westenhöfer 1942 schrieb, hat der Mensch „ seine eigenen Weg eingeschlagen “.
 Und in jenen zum Menschen führenden Grundorganismen lag die Zukunftspotenz auch anderer Gattungen und Arten verborgen !

 Die Ablehnung der darwinschen Theorie bedeutet keineswegs die Leugnung der natürlichen Entwicklung. Der „ Kampf ums Dasein “ ist im üblichen Sinn kein Kampf, noch weniger könnte man von „ Kampf der Gene, oder der Elektronen “ sprechen. Der Kampf ist nicht Selbstzweck, sondern steht im Dienst des „ Haushalts der Natur “. Es ist ein Mittel zur Erhaltung des Lebens überhaupt.
 Wenn ganze Arten aussterben, so ist das nicht die Folge des „ Kampfes “, sondern einer Überspezialisation, oder wie es jetzt geschieht, durch den Menschen bedingt.

 Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass in der heutigen Naturwissenschaft ein Paradigmenwechsel im Gange ist, wie damals als Kopernikus die Sonne in die Mitte des Systems versetzte.
 Wir erwähnten Max Westenhöfer. Die belgischen Zoologen Serge Frechkop und Bernard Heuvelmans haben ebenfalls die Voraussetzungen für einen Paradigmenwechsel geschaffen.
 Einige Forscher in der ganzen Welt fangen an, die richtigen Fragen zu stellen : Yvette Deloison, Pascal Picq und Vincent Fleury in Frankreich, Carsten Niemitz in Deutschland, Marc Verhaegen in Belgien, Aaron Filler in den USA.

 Vor etwas mehr als drei Jahrhunderten, anstatt den Menschen eingehend zu beschreiben, wählte der Schwede Linné den alten griechischen Spruch :

Gnôthi seauton
  „ Erkenne Dich selbst “

 

François de Sarre
am Lago Magiore,
Monte Verità, bei Ascona ( Schweiz,Tessin )

 

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